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    Förderbank KfW erlaubt Kombination von Corona-Hilfskrediten

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    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ihre Corona-Hilfsprogramme angepasst und erlaubt ab sofort auch die Kombination von Corona-Nothilfen.

    Bisher galt: Wer bis zum 31.12.2020 eine Zusage für einen KfW-Unternehmerkredit, KfW-Gründerkredit – Universell oder eine Direktbeteiligung aus den Corona-Sonderprogrammen erhalten hat, konnte danach keinen KfW-Schnellkredit zur weiteren Liquiditätssicherung im Unternehmen beantragen. Diese Einschränkung wurde nun aufgehoben.

    Unternehmen, die im vergangenen Jahr einen Corona-Hilfskredit der KfW erhalten haben, können nun mit dem Schnellkredit ihre Betriebsmittel aufstocken.

    Was können Unternehmen mit dem KfW-Schnellkredit finanzieren?

    Unternehmer können mit dem KfW-Schnellkredit Anschaffungen wie Investitionen aber auch laufende Kosten wie Betriebsmittel finanzieren. Das Kreditrisiko der durchleitenden Bank wird dabei durch eine Garantie des Bundes zu 100 Prozent abgesichert.

    • Bis zu 800.000 Euro
    • 3,00 % Sollzinssatz p.a. fest über die Laufzeit (Stand 17.02.2021)
    • Laufzeit bis zu 10 Jahre
    • Bis zu 2 tilgungsfreie Anlaufjahre
    • Keine dinglichen Sicherheiten
    • Auch für Solo-Selbstständige
    • vereinfachte Kreditprüfung für schnelle Entscheidung
    • Die KfW trägt 100 % des Kreditausfallrisikos der durchleitenden Bank

    Zugang zum KfW-Schnellkredit

    Corona-Hilfskredite der KfW werden nicht direkt bei der Förderbank beantragt, sondern müssen immer über eine Geschäftsbank angefragt werden. Online-Plattformen können für die Anfrage von Corona-Hilfskrediten eine sinnvolle Option sein, um schneller eine Zusage für den KfW-Schnellkredit zu erhalten. An solche Plattformen sind viele Banken und andere Finanzanbieter angeschlossen. Damit wird die Suche nach einem Bankpartner für einen Unternehmenskredit deutlich erleichtert und beschleunigt.

    Beschränkung der Kombination der Förderprogramme

    Die Kombination bereits erhaltener KfW-Corona-Notkredite mit dem KfW-Schnellkredit ist nun möglich. Jedoch wird der bereits erhaltene KfW-Kredit auf den sonst üblichen maximalen Kredithöchstbetrag des KfW-Schnellkredites angerechnet: „Bei einer Kombination des KfW-Schnellkredits 2020 mit Krediten aus dem KfW-Sonderprogramm 2020 kann maximal die Differenz zwischen dem jeweils maßgeblichen Kredithöchstbetrag im KfW-Schnellkredit 2020 und der Summe der im Jahr 2020 erhaltenen Kreditzusagen aus dem KfW-Sonderprogramm 2020 (Programmnummern 037/047/075/076/855) beantragt werden.“ So beschreibt es die KfW in der Ankündigung.

    Was heißt das? Hat ein Unternehmen mit beispielsweise derzeit 12 Mitarbeitern im Jahr 2020 einen KfW-Unternehmerkredit (Programm Nr. 047) von 200.000 Euro erhalten und befindet sich noch in der tilgungsfreien Zeit (z.B. 2 Jahre), dann kann es im Jahr 2021 einen KfW-Schnellkredit von maximal 300.000 Euro beantragen. Die Summe beider KfW-Notkredite liegt dann bei 500.000 Euro – dem Maximalbetrag im KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit 10 bis 50 Mitarbeitern.

    Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern können bis zu 800.000 Euro aus dem KfW-Schnellkredit beantragen, wobei etwaige Corona-Kleinbeihilfen von diesem Betrag ggfs. zuvor in Abzug zu bringen sind.