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    COMPEON
    Überbrückungshilfe für Unternehmen: Corona-Unterstützung wie die Novemberhilfe nutzen

    Die Corona-Krise belastet Unternehmen vieler Branchen: Vom Einzelhandel über Gastronomie und Hotellerie, Selbstständige und Freiberufler und auch Produzenten und Exporteure, deren Abnehmer die Aufträge reduzieren. Eine Lösung, die von staatlicher Seite gestellt wird, ist die Überbrückungshilfe. Inzwischen sind bereits die Hilfspakete Überbrückungshilfe II und Novemberhilfe aktiv. (Stand 18.11.20)

    Zusätzlich sollen Hilfskredite der Förderbanken wie beispielsweise der KfW zumindest für etwas mehr Liquidität sorgen. Wir erklären kurz und prägnant, welche Optionen Unternehmen, wo sie die Überbrückungshilfe erhalten und was die Förderbank KfW darüber hinaus bietet.

    Überbrückungshilfe verlängert, Novemberhilfe soll zusätzlich unterstützen

    Das Hilfspaket Überbrückungshilfe II läuft noch bis Ende Dezember 2020, kann für vier Monate beantragt werden und orientiert sich an den zu erwartenden Umsatzeinbrüchen zwischen September und Dezember des kaufenden Jahres. Die maximale Förderung liegt dabei bei maximal 50.000 Euro im Monat. Einen Antrag können Unternehmen aller Größen, Selbstständige und Freiberufler dabei nur über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und steuerberatende Rechtsanwälte stellen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie definiert noch zusätzliche Kriterien für Antragsberechtigte, hier ist deshalb in jedem Fall eine Absprache mit Steuerberatern und Co. sinnvoll.

    Die Novemberhilfe als Zusatz zur Überbrückungshilfe ist speziell aufgesetzt, um Unternehmen zu helfen, die durch die Schließungsverordnung für den Monat November Umsatz einbüßen. Dabei werden Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes aus dem November des Jahres 2019 gewährt – natürlich umgerechnet auf die Schließungstage durch den corona-bedingten Lockdown. Anders als bei der Überbrückungshilfe können hier Selbstständige eine Förderung von bis zu 5.000 Euro direkt per Antrag anfragen – andere Unternehmen sind wie oben beschrieben auf Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Buchprüfer angewiesen.

    Corona-Hilfen: KfW-Schnellkredit und -Unternehmerkredit

    Zusätzlich zur Überbrückungshilfe wurden spezielle Hilfskredite aufgesetzt, die einerseits über die Förderbanken der Länder, andererseits über die nationale Förderbank KfW abgewickelt werden. Während der Unternehmerkredit der KfW bereits vor der Corona-Krise als Förderprogramm für den Mittelstand zur Verfügung stand, wurde der KfW-Schnellkredit speziell für Betriebe aufgelegt, die Liquidität über die Überbrückungshilfe hinaus während Corona benötigen.

    Der KfW-Schnellkredit einmal in der Übersicht:

    • Verwendungszweck: Anschaffungen und laufende Kosten
    • Zinssatz: 3,00 Prozent Sollzins p. a.
    • Bis zu 300.000 Euro (bei Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten)
    • Bis zu 500.000 Euro (bei Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten)
    • Bis zu 800.000 Euro (bei Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten)
    • Laufzeit: Bis zu 10 Jahre
    • 2 tilgungsfreie Jahre möglich
    • KfW übernimmt 100 Prozent des Bankenrisikos
    • Achtung: Programm befristet bis 31.12.20

    (Stand: 06.11.2020)

    KfW-Schnellkredit jetzt anfragen!

    Der KfW-Unternehmerkredit wurde dagegen auf die derzeitige Situation angepasst – beispielsweise wurde die Übernahme des Bankenrisikos durch die KfW bei dieser Förderung erhöht, sodass Geschäftsbanken den Kredit mit weniger Risiko an in Not geratene Unternehmen weitergeben können.

    Hilfskredite nutzen: Wo und wie Unternehmen die Corona-Hilfen abrufen

    Die Überbrückungshilfe des Wirtschaftsministeriums wird in der Regel über Steuerberater beantragt. Fördermittel von Förderbanken werden nach dem sogenannten Durchleitungsprinzip vergeben. Ein Unternehmen fragt über eine Geschäftsbank, zum Beispiel über die Hausbank, einen Förderkredit an. Möchte die Bank die Finanzierung bzw. den Kredit mit ihrem Kunden umsetzen, reicht sie den Antrag für den Kredit an die Förderbank weiter und der Bewilligungsprozess beim Förderinstitut startet.  

    Lehnt die Bank aber ab, muss das Unternehmen erneut aktiv werden und bei weiteren Geschäftsbanken die Bearbeitung des Darlehens zur Überbrückung anfragen. Eine Option sind in diesem Fall digitale Finanzplattformen wie COMPEON. Über 250 Banken und Spezialfinanzierer sind hier an eine Plattform angebunden. Dies kann man sich als digitalen Marktplatz vorstellen, auf dem Vertreter von den genannten Banken vertreten sind. Kommt ein Unternehmer mit dem Wunsch nach Corona-Hilfen in Form eines Kredits mit einer Anfrage auf den Marktplatz, wird dies passenden Banken angezeigt. Diese bewerben sich daraufhin beim Unternehmer um die Durchförderung des Kredits.

    Unternehmer reduzieren durch digitale Prozesse den eigenen Aufwand und unnötige Banktermine. Hier hilft die Digitalisierung massiv bei der Antragstellung für die Förderung. Und zusätzlich erhöht sich die Chance, die nötige Liquidität auch wirklich zeitnah zu erhalten. Sie möchten einen Kredit der KfW nutzen? Doch sind Sie überhaupt antragsberechtigt? Prüfen Sie über den KfW-Corona-Fördermittelcheck, ob und welche Förderkredite für Ihr Unternehmen passen und fragen diese direkt online über folgenden Link an: Jetzt starten!