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    Nachfolgefinanzierung: Die Finanzierung für den Unternehmenskauf

    Der wohlverdiente Ruhestand tritt auch für Unternehmer irgendwann ein. Dann ist es an der Zeit, die Führung und Verantwortung abzugeben und davon zu profitieren, was man sich aufgebaut hat. Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) schätzt, dass bis 2022 bei etwa 150.000 Unternehmen (KMU) mit rund 2,4 Millionen Beschäftigten eine Übergabe und Nachfolge ansteht.

    Unternehmensnachfolge: Wer übernimmt?

    Wirtschaftlich gut aufgestellte Unternehmen sind begehrt. Trotzdem haben es viele Unternehmer schwer, einen Nachfolger zu finden. Grundsätzlich gibt es drei Optionen der Nachfolgeregelung: familienintern, unternehmensintern und unternehmensextern. Verlässliche offizielle Zahlen dazu gibt es nicht. Schätzungen sagen aber, dass zu etwa 50 Prozent der Fälle eine Übergabe innerhalb der Familie geschieht, 20 Prozent gehen an Mitarbeiter des Betriebs und 30 Prozent werden an externe Nachfolger verkauft. Vor allem – aber nicht nur – bei Übergaben außerhalb des familiären Umfelds ist die Nachfolgefinanzierung mit entscheidend über den weiteren Erfolg des Unternehmens.

    Trotz allem ist die Nachfolge vor allem in kleinen und mittelgroßen Unternehmen ein Thema, das gerne aufgeschoben wird. Kaum ein Geschäftsführer und Eigentümer gibt freudig das Zepter an einen Nachfolger und damit aus der Hand. Ob kompletter Verkauf und Fortführung als Betrieb, ob Fusion mit einem anderen Unternehmen oder Eingliederung als Tochtergesellschaft unter eine bestehende Unternehmensgruppe: All das erfordert für ein erfolgreiches Gelingen vor allem gewissenhafte Planung, Information und Vorbereitung. Die Nachfolgefinanzierung wird damit oft ein Knackpunkt.

    Arten der Nachfolgefinanzierung

    Ist die Frage nach dem „Wer“ geklärt, steht bereits die Nächste an: Wie wird der potenzielle neue Eigentümer die Nachfolgefinanzierung stemmen? Dafür gibt es verschiedene Optionen, die wir verkürzt und auf keinen Fall erschöpfend darstellen wollen, um einen Überblick zu bieten:

    • Bar-Offerte

    Die Nachfolgefinanzierung über freie Liquidität beim Käufer ist die wohl beliebteste Variante – sowohl beim Nachfolger als auch beim Verkäufer. Es wird kein Kredit, keine Bank und keine externe Finanzierung benötigt. Der Nachfolger setzt auf das Eigenkapital. Eine externe Finanzierung für die Unternehmensnachfolge wird nicht benötigt. Das Geschäft ist auf einen Schlag abgewickelt. Je nach Unternehmensgröße ist ein solcher Bar-Kauf allerdings schwer möglich. Und auch nicht immer empfehlenswert, selbst wenn das Geld dazu vorhanden ist: Es empfiehlt sich, dass über den Kauf hinaus liquide Mittel im Unternehmen gehalten werden sollten.

    • Verkäufer-Darlehen/Vendor Loan

    Ein Kredit, den der Verkäufer des Unternehmens anbietet, bezeichnet man als Vendor Loan. Damit übernimmt der bisherige Besitzer die Rolle der Bank. Hier ist allerdings ein starkes Vertrauensverhältnis zwischen Käufer und Verkäufer bei der Übernahmefinanzierung gefragt, da solche Kredite meist als Nachrangdarlehen gehandelt werden.

    • Earn-Out

    Über den Earn-Out wird finanziert, wenn ein gewisser Betrag des Kaufpreises erst später in Raten und meist erfolgsabhängig gezahlt wird. Der Käufer des Unternehmens gewinnt an Sicherheit: Läuft das Unternehmen wirklich gut, kann er den Kaufpreis nach und nach abzahlen. Läuft das Geschäft widererwartend schlecht, bleibt ihm durch erfolgsabhängige Raten Luft.

    • Bankkredite und Darlehen

    Die traditionelle Nachfolgefinanzierung erfolgt meist über einen Kredit durch eine Bank. Dabei bringt der Käufer Eigenkapital zum Kauf ein, der Rest der Kaufsumme wird über das Darlehen finanziert. Oft wendet sich der Verkäufer hierzu vertrauensvoll an die Hausbank des Unternehmens. Die Bank kennt den Betrieb und die Zahlen und kann auch einschätzen, ob eine Rückzahlung des Kredits realistisch ist. Hier ist allerdings sinnvoll, nicht nur auf ein Pferd zu setzen. Holen Sie für einen Kredit bei der Nachfolgefinanzierung unbedingt verschiedene Angebote ein. Bereits einige Prozentpunkte weniger machen viele tausend Euro bei den Kosten aus. Diese lassen sich sparen und besser in das Unternehmen investieren. Online-Vergleichsplattformen wie beispielsweise Compeon bieten sich hierfür an.

    • Fördermittel und Förderkredite

    Förderbanken wie die KfW unterstützen sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen, die einen Betrieb übernehmen bei der Nachfolgefinanzierung. Viele Existenzgründer, die sich um eine Nachfolgefinanzierung bemühen, schrecken aber immer noch vor Förderkrediten zurück. Der Grund: Sie rechnen sich geringe Erfolgschancen aus und scheuen den Aufwand. Doch trotz Durchleitungsprinzip der Banken ist beispielsweise der Gründerkredit der KfW mittlerweile leicht und sogar digital beantragbar. Hier gibt es mehr Informationen.

    Wertfindung und Vorbereitung

    Vor der Nachfolgefinanzierung kommt es meist aber zu einem Punkt mit viel Streitpotenzial: Wie hoch ist der Unternehmenswert – und damit auch der Kapitalbedarf für die Nachfolgefinanzierung? Während der bisherige Eigentümer gerne einen „Liebhaberpreis“ ansetzt, möchte der Käufer die Kosten natürlich niedrig halten. Mit dem Substanzwertverfahren oder dem Ertragswertverfahren gibt es aber Methoden, wie die nötige Summe für die Nachfolgefinanzierung ermittelt werden kann. Während beim einen die Vermögenswerte die Hauptrolle spielen, sind beim Ertragswertverfahren die voraussichtlichen Einnahmen und Gewinne entscheidend.

    Neben dem Preis sollten Unternehmer für die Nachfolgeverhandlungen aber auch andere Kerngrößen parat haben: Ein ausgewogener und ausführlicher Businessplan (inklusive Finanzplanung, Wettbewerbsanalyse, Rentabilitätsvorschau und Co.) ist absolut Pflicht.

    Professionelle Unterstützung bei der Nachfolgefinanzierung und Übergabe

    Vor allem Unternehmen wie Handwerksbetriebe oder kleine Mittelständler haben keine Erfahrung mit Finanzierungsthemen wie der Nachfolgefinanzierung. Und selbst der mittlere und große Mittelstand sucht sich dafür Unterstützung zur Nachfolge bei Experten. Das können geschulte M&A (Mergers & Acquisitions) Berater sein. Aber auch unabhängige Finanzplattformen wie Compeon können mit persönlicher Beratung zur Finanzierung der Unternehmensnachfolge punkten. Und das ohne Druck, ein Angebot für die Nachfolgefinanzierung annehmen zu müssen.

    Auch mit wenig Eigenkapital ist eine Unternehmensnachfolge und eine realistische Finanzierung zu finden. Auf dieser Plattform sind über 250 Banken, Sparkassen, Volksbanken, Spezial-Anbieter versammelt. Dazu gehören auch Finanzanbieter, die auf Mezzanine-Kapital spezialisiert sind. Diese Nachrangdarlehen bieten gerade bei der Nachfolgefinanzierung Vorteile. Aber auch alltägliche Finanzierungslösungen wie zum Beispiel IT-Leasing für neue Server, Computer oder Laptops sind über digitale Finanzplattformen mittlerweile möglich. Und auch für die klassische Bauträgerfinanzierung für Immobilienprojekte hat Compeon Finanzpartner angebunden. Das Hauptgeschäft sind klassische Kredite wie der Gewerbekredit, aber auch für den Forderungsverkauf sind Spezialisten auf der Plattform vertreten.

    Direkt eine Nachfolgefinanzierung anfragen? Kein Problem: Kostenlos und unverbindlich starten

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