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    Maschinenleasing: Maschinen günstig finanzieren

    Unternehmer, die die Neuanschaffung von Maschinen oder technischen Anlagen planen, kennen meist nur den Kauf. Dafür werden dann eigene Mittel oder auch Kredite wie der Kontokorrentkredit oder ein extra dafür aufgenommener Betriebsmittelkredit genutzt. Die Realität zeigt aber: Die Kredite sind erst so spät wieder abbezahlt, dass das Nachfolgemodell längst auf dem Markt ist. Um wirtschaftlich sinnvoll immer auf dem neuesten Stand zu sein und auch bei Maschinen auf kürzere Produktzyklen eingestellt zu bleiben, entwickelt sich das Leasing von Maschinen zu einer lohnenden Alternative. Mit Maschinenleasing können Anschaffungskosten gesenkt und langfristige Bindungen durch Kredite vermieden werden.

    Grundsätzliche Informationen zum Maschinenleasing

    Die meisten mittelständischen Unternehmer kennen Leasing als Finanzierungsweg meist nur von Fahrzeugen. Wenn es um Dienstwagen oder auch Nutzfahrzeuge geht, ist Leasing die unangefochtene Nummer 1 bei Finanzierungen. Allerdings lassen sich immer mehr Objekte leasen – IT-Ausstattung, Werkzeuge und ganze technische Anlagen sind mittlerweile problemlos über Leasing-Gesellschaften und unterschiedliche Anbieter finanzierbar. Maschinenleasing gehört ebenfalls dazu und wird immer beliebter, was auch aktuelle Zahlen des Bundesverbands deutscher Leasing-Unternehmen untermauern. 6,7 Prozent aller neuen Maschinen wurden 2018 mittels Leasing finanziert.

    Den günstigsten Weg finden: Maschinen leasen oder doch besser kaufen?

    Maschinenleasing bietet im Vergleich zum direkten Kauf oder auch zur Finanzierung über einen Kredit entscheidende Vorteile: Vor allem, wenn es darum geht, immer auf dem neuesten Stand der Maschinentechnik zu bleiben, ist Leasing für den Maschinenbestand eine optimale Option. Nach Ablauf des Leasingvertrags kann geprüft werden, ob eine neue Maschinengeneration angeschafft werden sollte. Wird dagegen auf den Kauf einer Maschine gesetzt, wäre der Wechsel auf ein neueres Modell deutlich kostenintensiver.

    Auch steuerlich bieten sich beim Maschinenleasing Vorteile, von denen Unternehmen profitieren: So ist beispielsweise die Umsatzsteuer des Leasingsobjekts als Vorsteuer absetzbar, die Versicherung der Maschine kann in den Betriebskosten geltend gemacht und Leasingraten können in der Einkommens- und Körperschaftssteuer als Ausgaben abgesetzt werden. Für die genauen steuerlichen Gegebenheiten und Vorteile sollten Unternehmer ihren Steuerberater kontaktieren.

    Außerdem gilt: Wer auf Leasing setzt, behält einen Großteil seines eigenen Kapitals im Unternehmen. Diese freibleibenden Mittel, die bei einem Maschinenkauf „verloren gehen“, können nicht anderweitig eingesetzt werden. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens sinkt, die Handlungsfähigkeit wird eingeschränkt. Beim Maschinenleasing sind die Raten durch den Leasingvertrag klar festgelegt und damit über die gesamte Leasingdauer planbar.

    Auch interessant, besonders bei werthaltigen Maschinen, die bereits im Unternehmensbesitz sind: Mit Sale-and-Lease-Back können bereits gekaufte Maschinen und Fahrzeuge an eine Leasinggesellschaft abgetreten, zurückgeleast und so weiter genutzt werden.

    Welche Art von Maschinen kann man über Leasing finanzieren?

    Theoretisch können sämtliche, bewegbaren Objekte mittels Leasing finanziert werden. Werkzeuge, technische Spezialgeräte, Fräsen, Sägen, Produktionsmaschinen oder Fahrzeuge sind nur einige Beispiele: Mit Maschinenleasing können alle Produktionselemente auf dem neuesten Stand gehalten werden, sodass Ausfälle auf ein Minimum beschränkt werden.

    Maschinenleasing Angebote online einholen: Es lohnt sich!

    Wie bei jedem Geschäft ist es ratsam, auch beim Maschinenleasing Angebote und Anbieter zu vergleichen. Gerade im Leasing unterscheiden sich die Konditionen (Raten, Laufzeiten und Zusatzleistungen) je Leasinggesellschaft stark voneinander. Als Unternehmer sollte man deshalb unbedingt einen ausführlichen und ausgewogenen Anbietervergleich starten. Online-Plattformen bieten sich dabei besonders an, da hier schnelle Prozesse und eine große Anbietervielfalt kombiniert werden.

    Die derzeit größte Finanzierungsplattform für mittelständische Unternehmen arbeitet mit über 250 Finanzanbietern zusammen – darunter fallen Leasinggesellschaften und andere Spezialfinanzierer, aber auch traditionelle Banken, Sparkassen, Volksbanken und Förderbanken. Das praktische für Unternehmer: Die Leistung dieser Plattformen umfasst die gesamte Angebotsakquise. Man gibt lediglich den gewünschten Maschinen-Typ und Preis an, stellt Unterlagen zum Unternehmen zur Verfügung und den Rest übernehmen geschulte Finanzberater. So kann man als Unternehmer auf ein großes Netzwerk an Anbietern zurückgreifen, ohne selber viel Zeit investieren zu müssen. Eine Anfrage, wenige Angaben eintippen und man erhält im besten Fall mehrere Angebote für das Maschinenleasing, ohne auch nur den Schreibtisch verlassen zu müssen.

    Auf Wunsch wird zusätzlich noch unabhängige Beratung geboten und erörtert, ob bei der derzeitigen Finanzsituation tatsächlich Leasing oder doch ein Kredit oder Mietkauf für die neue Maschine sinnvoll ist.

    Wie hoch sind die Raten beim Maschinenleasing?

    Die einzelnen Leasingraten werden beim Maschinenleasing (wie bei jeder Leasing-Variante) von mehreren unterschiedlichen Faktoren beeinflusst: Natürlich ist ein entscheidender Aspekt für die Höhe der Leasingrate immer der Anschaffungspreis der Maschine. Diesen sollten Unternehmer bei einer Leasinganfrage parat haben. Auch die Leasingdauer und die Art des Leasings haben einen Einfluss darauf, wie hoch die monatlich zu zahlende Leasingrate schlussendlich ausfällt. Außerdem kommt in der Regel eine einmalige Anzahlung hinzu. Leasinggesellschaften berücksichtigen außerdem die Ausfallwahrscheinlichen und berücksichtigt diese in der Rate. Auf diese Weise sichert sich der Anbieter ab.

    Trotz dieser Kosten ist das Leasing von Maschinen, aber auch anderen Objekten, eine kostensparende Option zur Anschaffung von vielen für Unternehmen nötige Investitionsgüter und sollte deshalb bei der Planung berücksichtigt werden.