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    COMPEON
    Lagerfinanzierung – Wachstumsphasen günstiger finanzieren

    Kurzfristige ungeplante Investitionen stellen Unternehmer regelmäßig vor Herausforderungen. Als eines der häufigsten Mittel für eine Finanzspritze wird dann der teure Kontokorrentkredit verwendet, weil eigentlich vorhandene finanzielle Mittel anderweitig gebunden sind. Als Alternative für anstehende Investitionen können beispielsweise Produktions- und Handelsunternehmen, die einen nicht-verderblichen Warenbestand in großen Mengen vorhalten müssen, auch eine Lagerfinanzierung in Anspruch nehmen. Damit kann der Wert der im Lager vorhandenen Ware in nutzbares Geld gemacht werden. Das Lager wird dazu von einem Kreditgeber bewertet und anhand dessen wird ein Kreditrahmen zugeteilt. Der Wert der Ware dient so als Sicherheit für die Kreditlinie, die der Finanzierer anschließend gewährt. Die gewonnene Liquidität kann dann vom Unternehmer flexibel für neue Investitionen in den Betrieb, Wachstum oder auch zur Realisierbarkeit neuer Großaufträge eingesetzt werden. Allein der Unternehmer entscheidet bei dieser Finanzierungsform, wofür er die frischen Mittel nutzt, ähnlich wie beim Kontokorrentkredit.

    So funktioniert eine Lagerfinanzierung

    Prinzipiell ist eine Lagerfinanzierung für zwei Branchen besonders interessant. Zum einen sind das Handelsunternehmen, zum anderen ist es das produzierende und verarbeitende Gewerbe. Beide Branchen müssen in der Regel mit einem großen Lagerbestand planen, um Aufträge und zeitnahe Lieferungen abwickeln zu können. In beiden Branchen werden häufig Warenbestände – eingekauft oder selbst produziert – über einen längeren Zeitraum gelagert, bevor sie schließlich an den Kunden verkauft werden. Durch diesen Prozess bindet das Lager erhebliche Liquidität, die oft an einer anderen Stelle zum Wachstum des Unternehmens fehlt. Mit einer Lagerfinanzierung kann die Liquidität aus dem Lagerbestand aktiviert werden und auf diese Weise für Investitionen genutzt werden. Totes Kapital wird sozusagen zum Leben erweckt.

    Um eine Lagerfinanzierung umzusetzen, wird eine Bewertung des Warenbestands im Lager vorgenommen. Anhand dieses Werts wird dann eine Darlehenshöhe ermittelt. Die bewertete Ware dient dabei als Sicherheit für das Darlehen. In Abhängigkeit des Warenwerts und der Bonität des Unternehmens können bis zu zwei Drittel des Lagerwerts als Liquidität angesetzt werden.

    Bei der Bewertung des Lagers werden im Allgemeinen drei Kriterien berücksichtigt:

    – Veräußerbarkeit der Waren: Wie marktfähig ist der Bestand?
    – Umschlaghäufigkeit: Wie häufig wird die Ware im Lager tatsächlich verkauft?
    – Bonität des Unternehmens: Wie steht es um das Rating des Unternehmens?

    Hier gilt beispielsweise: Wird die Ware aus dem Lager häufig verkauft beziehungsweise abverkauft, hat dies einen positiven Effekt auf die Lagerfinanzierung. Mögliche Kreditgeber werden mit einer Lagerfinanzierung eher vorsichtig, wenn Produkte schon mehrere Jahre im Lager liegen und nicht verkauft wurden. Unter Umständen kann eine Lagerfinanzierung in so einem Fall erst gar nicht zustande kommen.

    Bei der Lagerfinanzierung handelt es sich in der Regel um eine abgesicherte Finanzierung. Deshalb können günstigere Konditionen veranschlagt werden als unter Umständen bei einem klassischen Firmenkredit bei der Hausbank. Da ist jede Lagerfinanzierung aber individuell zu sehen. Es empfiehlt sich für eine Lagerfinanzierung immer, mehrere Angebote einzuholen.

    Für wen lohnt sich eine Lagerfinanzierung?

    Für Unternehmen aus dem Handel oder der Produktion ist eine Lagerfinanzierung sinnvoll, wenn zusätzliche Liquidität benötigt wird oder Einkäufe neuer Ware nicht über die bestehende Kreditlinie getätigt werden sollen. Dies kann vor allem der Fall sein, wenn das Unternehmen einen Großauftrag für ein bestimmtes Produkt (ohne Anzahlung) erhält. Aber auch wenn es darum geht, dass die Bilanzkennzahlen des Unternehmens verbessert werden sollen. Durch die Lagerfinanzierung können beispielsweise Bankkredite vermieden oder abgebaut und auf diese Weise die Bilanz verbessert werden.

    Lagerfinanzierung – am besten online anfragen

    Hausbanken bieten in der Regel keine spezialisierten Lagerfinanzierungen an. Auf das Unternehmen spezifisch zugeschnittene Angebote sind aber in der Regel günstiger als Pauschalangebote. Die Suche nach so einem Angebot ist für Unternehmer allerdings mit einem enormen Zeitaufwand verbunden. Eine Reduktion des Zeitaufwands bringen Online-Plattformen wie COMPEON mit sich. Angebunden an mehr als 250 Banken, Sparkassen und Spezialfinanzierer ist eine Online-Plattform der ideale Ausgangspunkt dafür, eine maßgeschneiderte Lagerfinanzierung zu finden – bei möglichst wenig Zeitinvest, denn mit einer einzigen Finanzierungsanfrage werden so gleich eine Vielzahl an Anbietern erreicht. Die angeschlossenen Finanzpartner legen nach Erhalt der Anfrage ihre Angebote für eine Lagerfinanzierung vor. Im Anschluss entscheidet der Unternehmer frei, welches Angebot einer Lagerfinanzierung er annehmen möchte – die Suche nach dem idealen Finanzierungspartner ist damit also vorbei, der Aufwand minimalisiert. Die Finanzexperten von COMPEON unterstützen Unternehmer zusätzlich bei der Auswahl des besten Angebots und beraten unabhängig.

    Sie denken, dass eine Lagerfinanzierung eine gute Option zur Liquiditätssteigerung in Ihrem Unternehmen ist? Dann stellen Sie jetzt eine unverbindliche Anfrage und lassen Sie sich von unabhängigen Experten beraten.

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