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    Warum Hartz-IV-Bezieher nicht sparen sollten!

    Ein neues Urteil zeigt, dass Empfänger von Hartz-IV-Leistungen nicht behalten dürfen, was sie von den Hartz-IV-Leistungen gespart haben. Wann Vermögen und Altersvorsorgeprodukte aufzubrauchen sind und was auch Bedürftige behalten dürfen.

    Kein Arbeitnehmer kann hierzulande sicher sein, nie zum Hartz-Leistungsempfänger zu werden. Und keiner kann sagen, dass die Leistungen mit 406 Euro pro Erwachsenem und Monat üppig ausfallen. Doch wer in die Sozialhilfe abrutscht und es schafft, von den Hartz-IV-Leistungen regelmäßig etwas beiseite zu legen, darf nicht einmal dieses sauer Ersparte behalten, entschied das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel (Az: B 4 AS 19/16 R).

    Damit unterlag ein im Streitjahr 60-jähriger Mann aus Sachsen-Anhalt. Von seinen Hartz-IV-Leistungen hatte er sich über die Jahre 18.540 Euro angespart. Darunter war eine Lebensversicherung mit einem Rückkaufwert von 16.800 Euro. Das Jobcenter Mansfeld-Südharz meinte, diese müsse er verwerten. Der Mann klagte und gab an, aus Härtegründen müsse es hier eine Ausnahme geben. Schließlich habe er sich dieses Geld “vom Munde abgespart”.

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