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    Immer weniger Riester-Verträge

    Der Staat gibt eine Zulage – oder gewährt Bürgern einen Steuervorteil, die mindestens vier Prozent ihres rentenversicherungspflichtigen Einkommens – maximal aber 2.100 Euro jährlich – in einen Riester-Vertrag einzahlen. Sie können wählen, ob sie das Geld in einen Banksparplan, eine Rentenversicherung, einen Fondssparplan oder für die Finanzierung eines Eigenheims nutzen. Doch trotz Rentenlücke nutzen immer weniger Menschen diese geförderte Altersvorsorge, zeigen Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

    Jedes Quartal veröffentlicht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Statistik zur privaten Altersvorsorge. Diese zeigt, wie viele Menschen in Deutschland einen Riester-Vertrag abgeschlossen haben und wie sich die Zahl der Riester-Verträge in den vergangenen Jahren verändert hat.

    Die Bilanz ist ernüchternd: Zum wiederholten Male ist die Zahl der Verträge insgesamt zurückgegangen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2017 ist die Zahl um 4.000 Verträge auf 16,51 Millionen geschrumpft. Zuvor fiel das Minus noch höher aus: Zwischen 2016 und dem ersten Quartal 2017 waren es 29.000 Verträge weniger.

    Vor allem Riester-Versicherungen enttäuschen

    Bei der Versicherungssparte scheint die Enttäuschung besonders groß: Seit 2014 – damals erreichte der Versicherungs-Vertragsbestand mit 11,03 Millionen Verträgen seinen Höchststand – gingen die Zahlen zurück. Zum Ende des zweiten Quartals 2017 waren es nur noch 10,821 Millionen Versicherungsverträge – oder 209.000 Policen weniger.

    Grund: Der niedrige Garantiezins von derzeit 0,9 Prozent macht die Verträge wenig attraktiv und verhindert Neuabschlüsse. Zudem werden immer mehr Verträge gekündigt oder beitragsfrei gestellt.

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