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    Endlich Student: Diese Versicherungen sind jetzt wichtig!

    Für Tausende beginnt dieser Tage das erste Semester und damit ein neuer Lebensabschnitt. Vor allem, wer in den Großstädten studiert, muss jedoch bei der Miete oft tiefer in die Tasche greifen als gedacht. So sind in Berlin die Preise für Studentenwohnungen seit 2010 um 70 Prozent gestiegen, in Köln sind es immerhin 22 Prozent, meldet das Wohnungssuchportal Immobilienscout24.

    Wer also endlich eine Bleibe gefunden hat, muss häufig umdenken und womöglich mehr hinzuverdienen als ursprünglich gedacht. In jedem Fall gilt es für alle, die auf eigenen Füßen stehen – einige Versicherungen einzukalkulieren. Checken Sie bei folgenden Policen genau, inwieweit die Policen der Eltern schützen.

    1. Krankenversicherung: Unverzichtbar

    Ohne Krankenversicherungsnachweis kann sich hierzulande niemand für ein Studium einschreiben. Allein aus diesem Grund ist eine Absicherung nicht verhandelbar. Wer ein Studium beginnt, kann dabei grundsätzlich zwischen einer privaten und gesetzlichen Krankenversicherung wählen. Die meisten lassen sich jedoch zum Nulltarif bis zum 25. Lebensjahr bei den Eltern mitversichern. Das ist aber nur möglich, wenn beide Elternteile oder der Hauptverdiener gesetzlich versichert ist. Sind Vater oder Mutter Beamte, bleiben Studierende bis zum Auslaufen des Kindergeldes im 25. Lebensjahr beihilfeberechtigt. Das bedeutet: Der Staat übernimmt dann meist 70 Prozent der Krankheitskosten. Nur der Rest muss über eine eigene private Restkostenversicherung abgesichert werden. Sind die Eltern angestellt oder selbstständig und Mitglieder einer privaten Krankenversicherung, brauchen Studierende sofort einen eigenen Versicherungsvertrag.

    Achtung: Wer neben dem Studium arbeitet, muss je nach Krankenversicherung Hinzuverdienstgrenzen einhalten: Wer sich über die gesetzliche Krankenversicherung der Eltern mitversichern lässt, darf maximal 405 Euro oder im Rahmen eines Minijobs maximal 450 Euro verdienen. Zahlt der Staat Beamtenkindern einen Zuschuss, liegt die Verdienstgrenze bei 640 Euro monatlich. Wer sich mit einer eigenen Police gesetzlich versichern lässt, zahlt in der studentischen Krankenversicherung 66,30 Euro Grundbeitrag und darf maximal 20 Stunden arbeiten. Bei einem Studententarif der privaten Krankenversicherer waren es für 20-jährige Männer im Wintersemester 2016/17 monatlich 76,50 Euro, für 25-jährige Männer 99,50 Euro. Hier gibt es keine Hinzuverdienstgrenzen. Und Bafög-Empfänger können einen Zuschuss beantragen, wenn sie eine eigene Krankenversicherung abschließen müssen.

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