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    moneymeets
    Anlegen nach der Fed-Entscheidung

    Trendwende bei der US-Geldpolitik

    Als erste große Notenbank weltweit dämmt die amerikanische Fed die nach der Finanzkrise ausgelöste Geldflut ein, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Sie will ihre mit Wertpapierkäufen auf 4,5 Billionen Dollar aufgeblähte Bilanz angesichts der brummenden Wirtschaft ab Oktober verringern. Zudem peilen die Währungshüter eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr an.

    Fed-Chefin Janet Yellen präsentierte nach der gestrigen Fed-Sitzung die geplanten Maßnahmen der Notenbank. Börsianer stellen sich auf eine geldpolitische Straffung ab Dezember ein. In der Euro-Zone und in Japan wird hingegen weiter eine Nullzinspolitik betrieben. Die US-Währungshüter sind mit dem strafferen Kurs und insbesondere dem Bilanzabbau somit Vorreiter.

    “Es ist nur ein kleiner Satz für die Fed, aber ein großer Schritt für die globale Geldpolitik. Damit verabschiedet sich die erste Zentralbank aus dem größten geldpolitischen Experiment der jüngeren Geschichte”, so Ökonom Martin Moryson von der Privatbank Sal. Oppenheim.

    Wie geht es beim US-Dollar weiter?

    Die Aussicht auf höhere Zinsen beflügelte den US-Dollar, der kräftig gegenüber zum Euro zulegte. So war ein Euro vor der Sitzung 1,20 US-Dollar wert. Am Morgen nach der Sitzung waren es nur noch 1,18 US-Dollar.

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