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    moneymeets
    Mehr als vier Prozent Rendite mit Nachranganleihen

    Homöopathisch niedrige Zinsen bei Festgeld, negative Zinsen bei Bundesanleihen mit weniger als sieben Jahren Laufzeit. Es ist derzeit nicht leicht, Investments mit moderatem Risiko zu finden. Zu Beginn der neuen moneymeets-Interview-Reihe erläutert Sven Pfeil, Manager des von Morningstar mit fünf Sternen bewerteten Fonds Aramea Rendite Plus, wieso er auf Nachranganleihen setzt und weiter gute Chancen sieht, obwohl er und sein Team erwarten, dass die EZB ab 2018 ihr Anleihenkaufprogramm einschränken dürfte.

    Herr Pfeil, der von Ihnen gemanagte Aramea Rendite Plus (WKN: A0NEKQ) hält in der Klasse der sicherheitsorientierten Mischfonds ein Spitzenrating und zählt zu den Bestperformern. Dabei beträgt der Aktienanteil Ihres Fonds nur 4,9 Prozent. Wie passt das zusammen?

    Sven Pfeil: Eine Kategorisierung als Mischfonds ist aus unserer Sicht etwas unglücklich. Wir investieren hauptsächlich in Nachranganleihen. Wir selbst ordnen den Aramea Rendite Plus daher als Rentenfonds ein. Einige Institutionen bewerten unsere Positionen in Genussscheinen aber als aktienähnliches Kapital. Aus unserer Sicht bringen diese hybriden Wertpapiere jedoch deutlich mehr Rentencharakter mit sich. Die Gewichtung der Genussscheine beträgt derzeit 4,90 Prozent.
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