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    Autos günstig versichern – Familien haben Vorteile

    Endlich Führerschein! Ein Kleinwagen wäre auch noch drin. Doch die Kfz-Versicherung sprengt oft die Kalkulation. Denn Fahranfänger zahlen Höchstbeiträge für Vollkasko und Kfz-Haftpflicht. Wer jedoch Familie hat, sollte checken, ob er nicht die Schadenfreiheitsklasse von Eltern oder Großeltern übernehmen kann.

    Herzlichen Glückwunsch! Der Führerschein ist geschafft, das erste Auto ist auch schon in Sicht. Willkommen in der Welt der Autofahrer. Das nächste Ziel muss sein “SF 26”! – Wie bitte?

    Dieses Kürzel hat für Autofahrer einen ganz besonderen Charme: Bringt doch die „Schadenfreiheitsklasse 26“ den höchsten Beitragsrabatt in der Kfz-Versicherung. Der Nachlass auf den ansonsten normalen Beitragssatz kann zwischen 70 und 80 Prozent betragen. Je nach Autotyp und Regionalklasse, also dem Landstrich, in dem der Wagen angemeldet ist, sind das mehrere hundert oder sogar tausend Euro im Jahr.

    Das System der Schadenfreiheitsklassen

    Dahinter steckt ein bewährtes System: Versicherer stufen jeden Autofahrer auf Grundlage seiner Historie in sogenannte Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen) ein. In der Regel beginnen Fahranfänger mit SF0 oder SF1. Autofahrer können sich dann immer mehr hocharbeiten. Wer über Jahre keinen Unfall verursacht, zahlt immer weniger Beitrag bei der Kfz-Versicherung. Vorsichtig zu fahren, zahlt sich also aus.
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    Vor allem für Fahranfänger, die noch keine Gelegenheit hatten, ihr Können unter Beweis zu stellen, wird es daher teuer. Und das obwohl die frischgebackenen Führerschein-Halter meist nur über niedrige Einkommen verfügen. Doch für Familien gibt es eine Sparmöglichkeit: Mutter oder Vater können ihre SF-Klasse an den Filius oder die Filia übertragen.

    Die SF-Klasse und die Familienbande

    Und dieser Schachzug zur Beitragsersparnis funktioniert nicht allein von Eltern in Richtung Kinder, sondern auch umgekehrt. Zudem können auch Ehepartner ihre Schadenfreiheitsklassen übertragen. Manche Versicherer gestatten auch die Übertragung auf Lebensgefährten, auf nicht leibliche Kinder und manche sogar auf die Enkel. Ob das auch für Sie und Ihre Familie in Frage kommt, klären Sie am Besten mit Ihrem Kfz-Versicherer. Besprechen sollten Sie auch, ob es noch weitere Voraussetzungen für die Übertragung der Schadenfreiheitsklasse gibt.

    Doch Vorsicht: Eine Übertragung hat Konsequenzen. Wer seine Schadenfreiheitsklasse überträgt, verliert diese und den damit verbundenen Beitragsrabatt unwiderruflich. Abgeben sollte man dieses Privileg deshalb nur, sofern man es selbst nicht mehr benötigt.

    Übertragung in der Praxis

    Doch oft fahren die Eltern zwei Autos. Dann lässt sich der Beitragsrabatt für das Zweitauto meist problemlos auf den Nachwuchs übertragen. Der Halter von Erst- und Zweitwagen verliert dann nur die Schadenfreiheitsklasse eines Fahrzeugs.

    Weiter denkbar: Die Großeltern besitzen zwar ein Auto, fahren aber aus Altersgründen nicht mehr. Auch dann ist die Rabattweitergabe sinnvoll. Klären Sie aber als Abgebender mit Ihrer Kfz-Versicherung, ob eine Übertragung von Großeltern auf Enkelkinder möglich ist. Ansonsten kann es sinnvoll sein, vorher den Versicherer zu wechseln.

    Sie haben Ihre Kfz-Versicherung bereits gekündigt? Auch dann ist die Weitergabe des Schadenfreiheitsrabatts an ein Familienmitglied noch bis zu zwölf Monate danach möglich. Das gilt auch für den Fall, dass der vorherige Versicherungsnehmer, etwa der Großvater, verstorben ist und seine Kinder oder Enkelkinder den Pkw geerbt haben.

    Keine Vorteile in der Teilkasko

    Wichtig: Die Weitergabe der Schadenfreiheitsklasse und des daraus resultierenden Beitragsrabatts ist nur in der Kfz-Haftpflichtversicherung und der Kfz-Vollkaskoversicherung möglich. Weil es in der Kfz-Teilkaskoversicherung keine Schadenfreiheitsklassen gibt, ist deren Übertragung naturgemäß nicht möglich.

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