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    moneymeets
    Das übernimmt die Hausratversicherung nach einem Einbruchdiebstahl

    Die amtliche Statistik ist nicht gerade beruhigend. Rund 150.000 Einbruchdiebstähle in Deutschland zählt die Polizei Jahr für Jahr. Bisweilen werden Wohnungen und Häuser komplett leer geräumt, manchmal lassen die Einbrecher allein Geld und Wertgegenstände wie Schmuck, Uhren und Goldmünzen mitgehen. Allzu oft verwüsten die Einbrecher eine Wohnung oder ein Haus auch nur, falls sie nicht viel finden, was sich zu Geld machen lässt.

    Nicht wenige dieser Einbruchdiebstähle ereignen sich übrigens in den Sommermonaten, also während der Urlaubszeit, sobald sich die Bewohner an Stränden oder in den Bergen ihre schönsten Wochen des Jahres gönnen. Wer dann keine gute Hausratversicherung hat, bleibt auf dem Schaden, der nicht selten ein paar Zehntausend Euro beträgt, sitzen.

    Grundsätzlich gilt: Die Hausratversicherung bezahlt den Wiederbeschaffungspreis und nicht den früheren Kaufpreis. Im Leistungsumfang einer Hausrat-Police enthalten sind etwa gestohlenes Mobiliar, wozu auch hochwertige Elektrogeräte zählen, sowie ebenfalls Kleidungsstücke. Außerdem Gegenstände, die nicht in der Wohnung stehen, sondern im Keller oder in einer Garage gelagert werden. Zudem übernimmt der Versicherer auch Kosten, die eher indirekt im Zusammenhang mit dem Einbruchdiebstahl stehen. Zum Beispiel die Reparatur beschädigter Möbelstücke oder zerbrochener Fenster und Türen. Wichtig: „Sind Einrichtungsgegenstände nicht völlig zerstört, sondern nur beschädigt, so dass sie noch brauchbar sind, gibt’s vom Versicherer in der Regel eine sogenannte Wertminderung“, erläutert moneymeets.com-Geschäftsführer Dieter Fromm.

    Voraussetzung für eine reibungslose Schadenregulierung durch den Hausratversicherer ist, dass der Geschädigte seine Pflichten, im Jargon auch „Obliegenheiten“ genannt, beachtet. Einbruchdiebstähle müssen umgehend beiden, der Polizei und dem Hausratversicherer, gemeldet werden. Und: Bestohlene müssen besser heute als morgen entwendete Kredit- und Scheckkarten sperren lassen. Wichtig überdies: die Auflistung gestohlener und beschädigter (Wert-) Gegenstände in einer „Stehlgutliste“. Eine solche braucht der Versicherer zur Schadenregulierung.

    Achtung: Wer sehr wertvolle Dinge wie Schmuck, Uhren oder Goldmünzen daheim verwahrt, sollte schon frühzeitig Vorkehrungen für den möglichen Ernstfall treffen. Indem er jedes Schmuckstück, jede Uhr und jede Münze mit Foto, Kaufbeleg und kurzer Beschreibung dokumentiert. Das vermeidet möglichen Stress mit dem Hausratversicherer. Tipp: Besonders wertvolle Stücke sind bei vielen Hausratversicherern nicht im üblichen Leistungsumfang enthalten. Wer Brillis, Rolex & Co. daheim und nicht im Banksafe aufbewahrt, sollte deshalb mit seinem Hausratversicherer abklären, wie der Versicherungsschutz erweitert werden kann, so dass auch der Diebstahl solcher Wertgegenstände abgedeckt ist.