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    Beitragserhöhung bei der Berufsunfähigkeitsversicherung – was jetzt zu tun ist

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den wichtigsten Absicherungen für Verbraucher überhaupt – sie ersetzt im Fall der Fälle das Erwerbseinkommen und sichert so den Lebensstandard des Betroffenen. Die Übernahme dieses Risikos lassen sich Versicherungsunternehmen gut bezahlen. Wir erklären, wie Versicherte handeln können, wenn sich der Beitrag für ihre Berufsunfähigkeitsversicherung plötzlich deutlich erhöht.

    Die meisten Verbraucher sind auf die eigene Arbeitskraft angewiesen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Deshalb sind viele auch bereit, einige Dutzend Euro monatlich für die Absicherung gegen den Verlust der eigenen Leistungsfähigkeit auszugeben. Der Zahlbeitrag, den sie dabei an das Versicherungsunternehmen ihrer Wahl entrichten, ist der sogenannte Nettobeitrag. Er unterscheidet sich zum Teil eklatant vom “Bruttobeitrag”, also demjenigen Betrag, den die Versicherung zur Absicherung des individuellen Risikos eigentlich benötigt. Doch wie kommt der Unterschied zwischen Brutto- und Nettobeitrag zustande?

    Der Bruttobeitrag ist der Beitrag, den die Versicherung für das abgesicherte Risiko berechnen müsste. Da die Gesellschaften die Kundenbeiträge teilweise aber zur Geldanlage verwenden, subventionieren sie mithilfe der Erträge aus dem angelegten Geld die Versicherungsprämien. Dadurch ergibt sich jedoch gleichzeitig auch ein enormes Beitragssteigerungspotenzial: Ohne weiteres können die Versicherer die Beiträge bis auf den Wert des Bruttopreises erhöhen, in Einzelfällen bedeutet dies eine Steigerung um bis zu 100 Prozent. Ein Wechsel wie bei Strom- oder Gasanbietern ist für Versicherte allerdings nicht so einfach. Mit den folgenden Tipps bleiben Sie in dieser Lage dennoch handlungsfähig.

    Berufsunfähigkeitsversicherung nur nach Fachberatung wechseln

    Gerade bei der Absicherung der eigenen Arbeitskraft sind die Versicherten häufig stark von ihrem ersten Vertrag abhängig. Ein Wechsel lohnt sich meist nicht, denn bei jedem Neuabschluss, folglich auch beim Wechsel, verlangt der Anbieter eine vollständige neue Gesundheitsprüfung. Nochmals durchforstet der Versicherer alle Arztbesuche und alle Krankenhausaufenthalte der vergangenen Jahre.

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